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| Verzeichnisschutz | Mit ".htaccess" einen Verzeichnisschutz für Ihre Homepage erstellen: .htaccess-Dateien sind verzeichnis-spezifisch. Speichern Sie die .htaccess-Datei also in dem Verzeichnis ab, in dem die geschützten Daten liegen. Sie können wahlweise das ganze Verzeichnis mit all seinen Unterverzeichnissen oder nur bestimmte Dateien oder Dateitypen schützen. Sie können den Passwortschutz außerdem wahlweise für einzelne Benutzer oder für ganze Benutzergruppen einrichten. Auch Kombinationen beider Formen sind möglich. Damit der Verzeichnisschutz mit Passwort funktioniert, genügt die .htaccess-Datei alleine allerdings nicht. Sie brauchen zusätzlich eine Datei, in der die Benutzer und ihre Passwörter stehen. Falls Sie mit Benutzergruppen arbeiten, benötigen Sie außerdem noch eine Datei, in der die Benutzergruppen definiert werden. Auch diese beiden anderen Dateien werden mit einem Texteditor erstellt. Die erste Zeile der Beispieldatei ist lediglich ein Kommentar. Solche Kommentarzeilen müssen mit dem Gatterzeichen # eingeleitet werden. Alle anderen Zeilen haben einen einheitlichen Aufbau: sie beginnen mit Schlüsselwörtern, und dahinter folgen, durch ein oder mehrere Leerzeichen getrennt, Angaben dazu. Um einen Passwortschutz einzurichten, brauchen Sie die Schlüsselwörter AuthType, AuthName, AuthUserFile, und wenn Sie mit Benutzergruppen arbeiten, auch AuthGroupFile. Ferner benötigen Sie eine oder mehrere Angaben zu dem Schlüsselwort require. Mit AuthType wird die Art der Authentifizierung bezeichnet. Die übliche Angabe ist Basic - dabei stehen die Benutzer und Passwörter in einer noch anzugebenden Datei. Bei AuthUserFile wird die Datei angegeben, in der die autorisierten Benutzer und ihre Passwörter stehen. Es muss der vollständige absolute Pfadname angegeben werden. Also ist nicht der Pfad ab dem Wurzelverzeichnis Ihres Web-Projekts, sondern ab dem Wurzelverzeichnis des Server-Rechners. Fragen Sie dazu gegebenenfalls Ihren Provider oder Webmaster! Im Interesse der Sicherheit ist es auch besser, die Datei mit den Benutzern und Passwörtern außerhalb des Web-Projekts auf dem Server abzulegen. Aber nicht bei allen Hosting-Angeboten können Sie auf den Server-Rechner außerhalb des eigenen Web-Projekts zugreifen. In diesem Fall sollten Sie für die Datei auf jeden Fall einen Dateinamen wählen, der mit .ht beginnt. Denn im Apache-Server werden solche Dateien per Voreinstellung vor Besuchern verborgen. Das Gleiche gilt für die Gruppendatei, falls Sie mit Benutzergruppen arbeiten. Diese wird mit AuthGroupFile angegeben. Bei require geben Sie als zweites Schlüsselwort entweder user oder group an, je nachdem, ob Sie einzelne Benutzer oder Benutzergruppen meinen. Dahinter können ein oder mehrere Namen von Benutzern oder Benutzergruppen folgen. Im obigen Beispiel werden die drei Benutzer Walter Herbert Gina sowie alle Benutzer der Gruppe Servicetechniker angegeben. Damit der Passwortschutz funktioniert, müssen nun die angegebenen Dateien mit den Benutzern und den Gruppen angelegt werden. .htusers-Datei unter Unix .htusers-Datei unter Windows Auch in solchen Dateien sind Kommentarzeilen erlaubt, eingeleitet durch #. Ansonsten enthält jede Zeile der Benutzerdatei einen Benutzernamen, und gleich dahinter, durch einen Doppelpunkt getrennt, das Passwort. Bei Unix-Systemen sind das aber nicht die Passwörter selbst, sondern die verschlüsselten Passwörter. Dazu müssen Sie die Passwörter mit Hilfe des crypt-Mechanismus verschlüsseln. Falls Sie damit nichts anfangen können, können Sie das folgende kleine Formular verwenden. Geben Sie darin das gewünschte Passwort ein. Das Formular ruft beim Absenden ein Script auf. Als Ergebnis erhalten Sie das verschlüsselte Passwort. Diese Beschreibung stammt aus "selfhtml". |
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